Politiker, Akademiker und Unternehmer fachen Wirtschaftsbeziehungen an

730 war die Zahl des Tages – trotz der mehr als 100 Teilnehmer aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft und fünf hochkarätigen Redner, die zum I. Deutsch-Belarussischen Wirtschaftsforum in Mittweida am 26. und 27. Oktober 2017 angereist waren. 730 Kilometer trennen Sachsen und Belarus auf der direkten Straßenroute voneinander. Das ist ungefähr die Distanz von Hamburg nach München und fast 300 Kilometer kürzer als von Dresden nach Paris. Auch wenn diese Zahl nur bedingt aussagekräftig ist, illustriert sie doch sehr gut, dass Sachsen und Belarus eine geografische Nähe verbindet, die durch die bisher überschaubare Wirtschaftszusammenarbeit in keiner Weise widergespiegelt wird. „Wir sind heute alle hier, um daran zukünftig etwas zu ändern“, macht Jan Löffler während seiner Moderation klar. Zusammen mit der Hochschule Mittweida, dem Parlamentarischen Forum Mittel- und Osteuropa e. V. und der Konrad-Adenauer-Stiftung hatte der Landtagsabgeordnete das Forum aus dem Boden gehoben.

Für das I. Deutsch-Belarussische Wirtschaftsforum waren der Sächsische Landtagspräsident und Schirmherr des Forums, Dr. Matthias Rößler, und der Belarussische Botschafter, S.E. Denis Sidorenko, nach Mittweida gereist. Gekommen waren außerdem der Sächsische Justizminister und Präsident des Parlamentarischen Forums, Sebastian Gemkow MdL, der Rektor der Hochschule Mittweida, Prof. Dr. Ludwig Hilmer, sowie viele Landtagsabgeordnete, Professoren und Unternehmer aus Belarus und dem Freistaat. „Sachsen ist im Belarus bereits heute so aktiv, wie wenige andere Bundesländer“, stellte Jan Löffler weiter fest. „Trotzdem besteht noch viele Luft nach oben. Der Belarus braucht sächsische Technologien und sächsisches Know-How, um wirtschaftlich weiter wachsen zu können. Sachsen auf der anderen Seite hat mit dem Belarus einen Partner, der die Tür zwischen der EU und Eurasischen Wirtschaftsunion öffnen kann.“ Dies bestätigten alle Gäste und die Referenten vom Auswärtigen Amt, der AHK in Minsk, der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Uzin Utz AG in Belarus. Wichtig seien dafür besonders ein Dialog auf Augenhöhe und die gemeinsame Arbeit am Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen. Die 730 Kilometer zwischen Sachsen und Belarus stellten eine große Chance für die wirtschaftliche Zusammenarbeit dar und das Deutsch-Belarussische Wirtschaftsforum diene dabei bereits heute als eine Art Brückenkopf zwischen den beiden Staaten.

Nun müssen besonders politische Bekundungen schnell mit Leben gefüllt werden, bevor sie im Nebel der allgemeinen Zustimmung verpuffen. Auch dafür legte das Wirtschaftsforum einen ersten Grundstein. So wurde es genutzt, um einen Kooperationsvertrag zwischen einem Chemnitzer und einem Minsker Unternehmen vorzubereiten. Außerdem entsteht mit Hilfe der Erfahrungen und Kontakte aus dem Forum eine konkrete Ausbildungskooperation zwischen Sachsen und Belarus. Insgesamt ist es dem I. Deutsch-Belarussische Wirtschaftsforum in Mittweida gelungen, die sächsisch-belarussische Zusammenarbeit weiter anzufachen, politische Mitstreiter zusammenzubinden und konkrete Projekte anzuschieben. All das muss bis zum nächsten Forum im kommenden Jahr weiterentwickelt und ausgebaut werden, wenn Mittweida erneut Heimat der größten deutsch-belarussischen Veranstaltung in Sachsen und vielleicht sogar in ganz Deutschland ist.

Jan Löffler führte durch die Veranstaltung

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